Sierra de Oltà, con vistas de la Sierra de Bernia

Sierra de Oltà und ihre drei Gipfel

Cim d’Oltà, la Mola und Pinet.

Meiner Meinung nach ist die Sierra de Oltà eines der schönsten Wanderziele in der Nähe von Calpe. Deshalb lohnt es sich in jedem Fall, mehr als einen Ausflug in das Gebirge von Oltà zu unternehmen und dabei die fantastischen Ausblicke auf die Küste und die umliegenden Berge zu genießen.

Fast über die gesamte Strecke hinweg bietet sich ein fantastischer Blick auf den Peñón de Ifach und in die Sierra de Bernia. Im vergangenen Jahr habe ich erstmals die Sierra de Oltà mit meiner Kamera erkundet und die fantastische Aussicht von zwei der drei Gipfel bewundert. Fotos und eine detaillierte Beschreibung befinden sich im Beitrag: Sierra de Oltà – Die Gipfel Cim d´Oltà und La Mola

Fantastische Ausblicke vom Gipfelplateau der Sierra de Oltà.

Der Nordgipfel wird Cim d´Oltà genannt. Er liegt in 587 Metern über dem Meeresspiegel. Es ist der höchste Punkt des Gebirges, der einen atemberaubenden Blick auf die imposante Felsenkette der Sierra de Bernia bietet. Am südlichen Gipfel namens La Mola eröffnet sich ein herrlicher Blick auf das Mittelmeer, die Küstenstadt Calpe und den Peñón de Ifach – sowie in die Sierra Helada, die Sierra de Toix und in Richtung der Schlucht von Mascarat. Im Hintergrund erheben sich majestätisch der Puig Campana und Monte Ponoig. Ein spektakuläres Panorama.

Nun fehlte nur noch der dritte Gipfel namens Pinet. Er befindet sich im östlichen Teil des Gebirges. An diesem Ort wächst eine große Pinie, die bereits von weitem gut sichtbar ist. Wahrscheinlich verdankt ihr dieser idyllische Standpunkt seinen Namen (Pinet = Pino = Pinie). Die Erkundung des dritten Gipfels bzw. aller drei Gipfel war für uns ein idealer Anlass, um aufs Neue eine Wanderung in der Sierra de Oltà zu machen.

Auf breiten Forstwegen und schmalen Bergpfaden.

Ausgehend vom Wanderparkplatz (an der zona de acampada) haben wir zuerst den Forstweg gewählt, der rings um das Gebirge von Oltà herum führt. Es ist der Pas de Canal. Der Aufstieg erfolgte durch ein schönes Waldgebiet, vorbei an einem traditionellen Brunnen und bis zur Ruine des Corralet. Dabei handelt es sich um die Überreste eines Stalls. Ganz in der Nähe befindet sich ein weiterer Brunnen. Nach einem recht kurzen, aber intensiven Aufstieg ist das weitläufige Gipfelplateau flott erreicht.

Zahlreiche schmale Pfade schlängeln sich über das Plateau und führen zu allen drei Gipfeln. Cim d‘ Oltà im Norden, la Mola im Süden und Pinet im Osten. Die Hochebene ist geprägt von den typischen, scharfkantigen Gesteinsformen, die durch Erosion entstanden sind und als Lapiaz bezeichnet werden. Zwischen den Steinen befinden sich Rinnen und rotbraune Erde. Beim Wandern im felsigen Gelände sollte man achtsam sein. Feste Wanderschuhe sind zu empfehlen.

Unterwegs wachsen zahlreiche Kräuter. Die Sierra de Oltà ist auch Lebensraum von wilden Bergziegen. Sie sind auf dem Plateau und an den Hängen zu Hause und leben dort in Freiheit. Die Anwesenheit von Wanderern scheint sie nicht zu stören. Ebenso frei wie die Bergziegen kann man sich wahrend einer Wanderung durch die unberührte Natur fühlen. Für den Abstieg haben wir den steinigen Pfad gewählt, der in der Nähe des Südgipfels hinab bis zur Ermita Vella führt. Auf breiten Forstwegen ging es schließlich zurück zum Ausgangspunkt. Insgesamt war es ein wunderschöner Tag im Gebirge von Oltà – perfekt um Fotos zu machen und die tolle Aussicht zu genießen.

Allgemeine Informationen zur Route.

Der Start- und Zielpunkt befindet sich in der Nähe des Campingplatzes, wo es auch einen Parkplatz für Wanderer gibt. Von Calpe aus ist er gut erreichbar, indem man die Straße CV-7462 in Richtung Bahnhof (estación) nimmt und anschließend dem Verlauf der schmalen Straße bis zur Siedlung Oltamar folgt. Dabei geht es im Zickzack den Hang hinauf. Die Wanderwege, deren GPS-Daten wir aufgezeichnet haben, sind größtenteils Bestandteil der Wanderroute PR-CV 340. Das gesamte Wandergebiet ist sehr gut mit gelben und weißen Wegweisern markiert. An den Weggabelungen gibt es auch Schilder mit Entfernungsangaben, so dass die Orientierung recht einfach ist. Eine Genussrunde und sehr zu empfehlen!

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