subida al Montgó y panorama de Jávea

Windmühlen von Jávea und Wanderung über das Felsmassiv Montgó bis Jesús Pobre

Eine 15,3 km lange Bergtour zu den historischen Windmühlen in Jávea und über den langgestreckten Bergrücken des Montgó. Start in der Küstenstadt Jávea und Ziel in Jesús Pobre. Dies ist also kein Rundweg, sondern eine lineare Strecke. Aus diesem Grund sollten Anreise und Abholung gut organisert sein. Der Montgó ist eines der bekanntesten Wanderziele in der Marina Alta und bietet einen herrlichen Blick auf die Küstenstädte Dénia und Jávea. Die Landschaft des Naturparks Montgó ist wunderschön.

Die historischen Windmühlen von Jávea: Molinos de la Plana.

Ausgehend vom Strand in Jávea (Xabia) führt die Wanderung zuerst durch einen Pinienwald und hinauf zu den historischen Windmühlen. Diese besitzen eine zylindrische Form und sind schon aus der Ferne gut zu erkennen. Zuerst tangieren wir die Avenida del Puerto und gelangen rechts in ein dichtes Waldgebiet, in dem sich auch einige interessante Ruinen verlassener Wohnhäuser befinden. Durch den Wald schlängelt sich ein kurvenreicher, schmaler Pfad den Hang hinauf. In entgegengesetzter Richtung eignet sich die Piste auch gut als anspruchsvolle Abfahrt mit dem Mountainbike. Oben auf der Hochebene Les Planes angekommen, bietet sich eine tolle Weitsicht auf die Bucht von Jávea und die umliegenden Bergketten. Aber auch die historischen Windmühlen ziehen alle Blicke auf sich und sind ein beliebtes Fotomotiv.

Powered by Wikiloc

Bis zum Fuße des Felsmassivs Montgó und Aufstieg an der Ostseite.

Weiter geht es entlang der geradlinigen Straße Camí del Monastir bis zum Kloster namens „Santuario de Nuestra Señora de los Angeles“. Ganz idyllisch im Naturpark Montgó gelegen, bietet die historische Weihestätte einen zentralen Anlaufpunkt. Am Kloster befindet sich auch eine Wegkreuzung. Hier wählen wir den Abzweig nach links und folgen der breiten Zufahrtsstraße Carretera del Cap de Sant Antoni (CV-7362) in westliche Richtung bis zur Überquerung der Straße CV-736.

Danach setzen wir die Wanderung auf gut befestigten Waldwegen weiter in Richtung des Felsmassivs Montgó fort. Zusehens nähern wir uns dem stattlichen Felsen und wählen den steilen Aufstieg an der Ostseite. Auf den hellen Steinen sind weiß-gelbe Wegmarkierungen aufgemalt worden und kennzeichnen den genauen Verlauf des Wanderweges. Im oberen Bereich wandelt sich der Pfad und dabei ist an einigen steinigen Stellen etwas Kraxelei gefragt. Das unebene Gelände trägt deutliche Spuren der Erosion und bringt interessante Formationen des Kalksteins hervor. Gute Trittsicherheit und feste Schuhe sind beim Aufstieg zu empfehlen. Noch immer ist beim Aufsteigen an der Ostseite des Montgó nichts von der weiten Ost-West-Ausdehnung des Bergrückens zu ahnen. Der Blick in die schöne Umgebung steigert unweigerlich die Vorfreude auf den Gipfel. Dieser ist als „Cim del Montgó“ ausgeschildert.

Weitblick auf dem Gipfel des Montgó.

In luftigen 753 Metern über dem Meeresspiegel befindet sich der höchste Punkt auf dem Felsmassiv Montgó. In Form einer Säule ist er auch als geodätischer Punkt gekennzeichnet. Damit ist der Gipfel des Montgó Bestandteil des spanischen Netzwerkes von exponierten Standpunkten zur Landvermessung. Nachdem der Höhenunterschied überwunden ist, lohnt es sich, eine ausgiebige Rast einzulegen um den traumhaften Weitblick in alle Himmelsrichtungen zu genießen.

Von diesem Standpunkt ist nun auch der langgestreckte Rücken des Berges zu erkennen, der für meinen Geschmack den schönsten Abschnitt dieser Wanderung darstellt. Da sich die Strecke etwas zieht und man in dem felsigen Gelände bzw. auf den spitzen Steinen eher langsam vorankommt, sind genügend Wasser und guter Sonnenschutz sehr zu empfehlen. Im Sinne der Motivsuche habe ich auch etwas mehr Zeit eingeplant und immer wieder aufs Neue den Blick in die weite Berglandschaft schweifen lassen…

Über den Rücken des Montgó und Abstieg nach Jesús Pobre.

Immer der rotbraunen Pfadspur und der weiß-gelben Wegmarkierung folgend, verläuft der steinige Pfad über den sanft geschwungenen Bergrücken des Montgó. Rechts ist der zweite Gipfel mit einem Kreuz zu sehen, von dem sich eine tolle Sicht auf die Küstenstadt Dénia und ihren Hafen bietet. Leicht abwärts geht es weiter über das Felsmassiv Montgó in westliche Richtung. Tiefe Schluchten und reizvolle Bergketten prägen die Landschaft.

Unser nächstes Ziel soll die Höhle Cova de l´Aguila o Ampla in 359 Metern Höhe sein, wo gleichzeitig auch der Abstieg in die Ortschaft Jesús Pobre beginnt. Dabei wandelt sich der unbefestigte Pfad in einen bequemeren, gut befestigten Wanderweg. Würde man alternativ dem Wegweiser Coll de Pou folgen, so könnte man auch nach Dénia absteigen oder auf der Cami de la Colonia in halber Höhe des Berges zurückwandern. Ich habe die Strecke in Jésus Pobre beendet und blicke auf eine intensive Bergwanderung zurück. Der Montgó ist einer der markantesten Berge an der Costa Blanca und bietet traumhafte Ausblicke – sowohl auf die Küste, als auch auf die umliegenden Gebirgsketten.

Weitere Wanderungen im Naturpark Montgó.

Ausgehend von der Küstenstadt Dénia, gibt es eine andere ausgedehnte Wanderroute auf dem Montgó. Sie schließt die Besteigung beider Gipfel (Cim del Montgó und Creueta de Dénia) sowie den Wanderweg entlang der Schattenseite mit ein: Wanderung im Naturpark Montgó bei Dénia.

Die historischen Windmühlen von Jávea, sowie eine landschaftlich schöne Wanderung in der Hochebene des Naturpark Montgó sind im folgenden Beitrag beschrieben: Wanderung von Jávea zum Kap San Antonio und im Naturpark Montgó. Dabei führt der Küstenwanderweg zu den Ruinen der Geisterstadt El Greco, sowie zum Torre del Gerro und zur Cova Tallada.

, , , , ,
Vorheriger Beitrag
Cap d’Or in Moraira, Cova de la Cendra und Torre Vigía
Nächster Beitrag
La Rosina, Ermita de la Cometa und Casa del Cocó. Wandern in Calpe.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Bitte füllen Sie dieses Feld aus
Bitte füllen Sie dieses Feld aus
Bitte gib eine gültige E-Mail-Adresse ein.

Menü
de_DEDeutsch
es_ESEspañol de_DEDeutsch