Alt de l´Ample con vistas del Montgó y el mar Mediterráneo

Mandelblüte und Wanderung in Jalón (Xaló), Alt de l´Ample und Cau

Mandelblüte im Valle de Pop, ein rosa Blütenmeer und ein Vorbote des Frühlings.

Das Valle de Pop befindet sich im Norden der Provinz Alicante und ist bekannt für sein weißes bis zartrosa gefärbtes Blütenmeer zur Zeit der Mandelblüte. Aus diesem Grund habe ich eine Wanderung unternommen, die ihren Startpunkt in Jalón (Xaló) hat und im Zentrum von Benissa endet. Die Mandelfelder in Jalón haben mir so gut gefallen, dass ich den Mandelblüten eine gesonderte Bildauswahl widmen möchte. Sie befindet sich im Portfolio: Mandelblüte in Jalón, im rosa Blütenmeer.

In Erinnerung an eine schöne Strecke aus dem Jahr 2019 ging es aber auch wieder hinauf auf zwei Gipfel. Zuerst habe ich den Aufstieg zum höchsten Punkt des Berges Alt de l´Ample gewählt und von dort aus die Aussicht auf die umliegenden Berge bewundert. Vor allem der Anblick der Bergketten von Bernia im Süden und Ferrer im Westen ist fantastisch! Lässt man den Blick in nördliche Richtung schweifen, so sind im Tal die Felder und die hellen Häuser von Jalón zu sehen. Im Hintergrund erheben sich die Sierra del Castell de la Solana und das Felsmassiv Montgó. Das zweite Ziel dieser Wanderung befindet sich im Osten: die Rede ist von der langgestreckten Bergkette namens Lloma Llarga (la Solana) mit ihrem Gipfel Cau.

Da es sich bei der hier beschriebenen Wanderroute nicht um einen Rundweg handelt, sollten Anfahrt und Abholung gut organisiert sein. Selbstverständlich kann die Strecke auch als Rundweg-Variante geplant werden, zum Bsp. mit Start und Ziel in Jalón (Variante bei wikiloc).

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Auf dem Gipfel namens Alt de l´Ample. Aussicht in die Sierra de Bernia und auf Jalón.

Ausgehend von der CV-750 zweigen einige Zufahrtsstraßen nach Süden ab, wobei wir den Camino Barranco wähen. Der breite Weg führt vorbei an den herrlichen Mandelfeldern und direkt bis zum Fuße des Berges. Mit dem Eintritt in den Pinienwald wandelt sich der Weg in einen schmalen Pfad, der sich den Hang hinauf schlängelt. Oben zweigt der Pfad nach rechts ab (wir werden nachher an diese Stelle zurückkehren) und führt zu einer Felswand, an der leichte Kraxelei erforderlich ist, um den Gipfel zu erreichen. Eine ausgiebige Pause in 603 m über dem Meeresspiegel lohnt sich, denn der Ausblick in die weite Landschaft ist wunderschön.

Anschließend geht es ein Stück zurück und weiter in südwestliche bzw. südliche Richtung. Auf diesem Weg erreichen wir die Hochebene Les Planisses. Dabei handelt es sich um eine ruhige Gegend, die ebenfalls landwirtschaftlich geprägt ist. Besonders malerisch erscheinen hier die traditionellen Steinhäuser – und natürlich die blühenden Mandelbäume. Wir erreichen eine Weggabelung, an der sich ein Keramik-Mosaik mit der Aufschrift PLANISES befindet. An dieser Stelle biegen wir links ab und wandern hinab in eine Senke. So erreichen wir auch die Wasserstelle namens Font del Cau, die sich am Fuße des Berges befindet.

Aufstieg zum Gipfel Cau. Ausblick auf Benissa und den Montgó.

Nun geht es wieder aufwärts. Der breite Weg führt an einigen Häusern vorbei und in ein Waldgebiet hinein. Hier wählen wir den unscheinbaren Abzweig rechts und es beginnt der Aufstieg zum Gipfel Cau. Unterwegs bieten sich traumhafte Ausblicke auf das Mittelmeer. In Küstennähe erheben sich der Peñón de Ifach und die Sierra de Oltà. Auch der Puig de la Llorença ist zu sehen. Der obere Teil des Aufstieges fällt etwas steiler aus und wir erreichen den Gipfel Cau. Eine Säule markiert den höchsten Punkt in 724 Metern über dem Meeresspiegel. Im Westen sind noch einmal die Sierra del Ferrer und der erste Gipfel dieser Wanderung (Alt de l´Ample) zu sehen. Im Süden erhebt sich der Tossal de Navarro und die Sierra de Bernia im Hintergrund. Bei guter Sicht sind sogar der Puig Campana und die Sierra de Aitana in der Ferne zu erkennen.

Im Osten befindet sich der Zielort Benissa. Beim Wandern auf dem Bergrücken der Lloma Llarga eignet sich der Montgó im Nordosten sehr gut als Orientierungspunkt. Nach und nach verlieren wir an Höhe und wandern schließlich auf breiten Wegen durch eine ländliche Gegend bis nach Benissa. Unterwegs überqueren wir die CV-750 und wählen eine Unterführung, die unter der AP7 hindurchführt. Meiner Meinung nach ist der Ortskern von Benissa sehr hübsch, weshalb sich zum Ausklang der Wanderung ein Abstecher durch die kleinen Gassen oder zur Kirche Puríssima Xiqueta lohnt.

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